Mythen der Antike – Herakles

Mythen der Antike - Herakles (c) Splitter Verlag
Mythen der Antike – Herakles (c) Splitter Verlag

Für einen sagenreichen Start in die Woche, habe ich euch heute einen fabelhaften Band Mythen der Antike-Reihe mitgebracht: „Herakles”. Das Gute daran? Findet ihr in meiner Rezension des 168-seitigen Prachtexemplars heraus. Dafür einfach weiterlesen.

Worum geht’s?

Der allmächtige Zeus hat einen Geistesblitz und möchte daraufhin einen Vertreter seiner Macht zu den Menschen schicken, sozusagen als Friedensbewahrer. Da sich Zeus für keinen speziellen Menschen entscheiden konnte, beschließt er, auf Anraten des Götterboten Hermes hin, einfach ein Kind mit einer Sterblichen zu zeugen.
Alkmene, Königin von Theben und Nachfahrin des Perseus wird die Mutter des Halbgotts. Sein Name? Herakles. Ihr kennt ihn bestimmt eher unter dem lateinischen Namen Herkules. Zeus ist allerdings alles andere als Single, sondern mit der Göttin Hera liiert, die diese Aktion natürlich mitbekommt. Und das hat eine Menge Folgen, vor allem für Herakles.

Persönliche Meinung

Ihr könnt mir gar nicht glauben, wie sehr ich mich über diesen Band gefreut habe, der vom Umfang her einfach dreimal so lang ist, wie die üblichen Mythen der Antike Bände. Die Geschichte ist in drei große Kapitel aufgeteilt, von Herakles Zeugung bis hin zu seiner Aufnahme im Olymp. Dazwischen reihen sich eine Menge blutige Abenteuer, viel nackte Haut und großartige Dialoge ein, die die emotionale Geschichte perfekt rüberbringen.

Mein Bild von Herakles, das ich hauptsächlich vom Disney Film “Herkules” habe, hat sich um einiges gewandelt und das nicht unbedingt zum Positiven. Am besten hat mir der Ausflug zu Hades gefallen, wobei ich mir hier unheimlich gern einen Band über Persephone und deren Beziehung zueinander wünschen würde.

Das Nachwort von Ferry fällt diesmal ausführlicher aus als in den vorhergegangen Bänden und bietet wie gewohnt perspektivisch abwechslungsreiches Hintergrundwissen zum Mythos Herakles. Während der erste Teil von Annabel gezeichnet wird, werden die zwei weiteren Teile von Carlos Rafael Duarte gezeichnet. Der Lesefluss wird dadurch auf keinen Fall gestört, Unterschiede lassen sich kaum erkennen. Ein perfekter Übergang also.

Fazit

Wer nicht genug kriegen kann von der Mythen der Antike-Reihe, sollte sich definitiv Herakles durchlesen. Eine spannende Geschichte über einen Helden, von dem fast jeder von uns schon mal gehört hat.

Zu einer Leseprobe kommt ihr hier.

Details

  • Verlag: Splitter Verlag
  • Szenario: Luc Ferry, Clotilde Bruneau
  • Zeichnung: Annabel, Carlos Rafael Duarte
  • Hardcover, 168 Seiten
  • Erschienen am: 23.10.2020

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