Review: 1984 nach George Orwell

Review: 1984 nach George Orwell
1984 nach George Orwell (Knesebeck Verlag)

Stellt euch vor, ihr werdet ständig überwacht. Bei allem was ihr tut. Ihr könnt niemandem trauen! Jeder Raum könnte verwanzt sein, jede Person könnte euch bei dem kleinsten Vergehen denunzieren. George Orwells Roman 1984 ist wohl einer der bekanntesten Klassiker aus dem 20. Jahrhundert, der genau diese Thematik als dystopische Zukunftsvision behandelt. Seit 2020 gibt es auch eine Graphic Novel Adaption dieses Klassikers erschienen beim Knesebeck Verlag. Um genau diese soll es in der heutigen Review gehen.

Über die Graphic Novel

Der Angestellte Winston Smith wird ständig vom „Big Brother“ beobachtet. Er arbeitet im Ministerium der Wahrheit und hat dort als Aufgabe Nachrichten und Dokumente rückwirkend so anzupassen, dass sie der offiziellen totalitären Parteiansicht entsprechen. Im Prinzip ist sein Job Urkundenfälschung zu betreiben, aber im Sinne der regierenden Partei, also ist es legal. Im Laufe der Geschichte lernt Winston Julia kennen und schließt sich der Untergrundbewegung an. Das alles bleibt jedoch nicht unbemerkt vom „Big Brother“.

Persönliche Meinung

Eine atmosphärische Graphic Novel, die mit wenig Farbe bestimmte wichtige Momente eindeutig in der sonst so tristen Szenerie hervorhebt. Die in schwarz/grau/weiß gehaltene Graphic Novel vermittelt nicht zuletzt aufgrund der Farbgebung Winstons Gefühle im totalitären Staat. Ich selbst habe das Original von Orwell noch nicht gelesen, finde aber durch die Graphic Novel einen schnellen Überblick über die wichtigsten Charaktere und natürlich die Handlung erhalten zu haben. Daher empfehle ich diese Buch-Adaption allen, die keine Lust auf einen langen Roman haben. Auf der Verlagsseite von Knesebeck findet ihr auch ein paar Einblicke in die Graphic Novel.

Weitere Graphic Novel-Leseinspirationen gibt es hier.

Wie findet ihr Adaptionen von Klassikern? Kennt ihr weitere? Erzählts mir gerne in den Kommentaren. 🙂

Details

  • Autoren: Jean-Christophe Derrien, Rémi Torregrossa
  • 128 Seiten
  • Verlag: Knesebeck
  • 1. Auflage 2020 (gelesen auf Deutsch)
  • Themen: Widerstand, Buchvorlage, 1984, George Orwell, Unterdrückung, Dystopie

2 thoughts on “Review: 1984 nach George Orwell

    • Author gravatar

      Ich LIEBE das Buch 1984! Es ist eine sehr simple Darstellung der Dinge, die trotzdem aber alle in der heutigen irgendwo wiederzufinden sind. Es ist einfach so krass, dass das jemand vor fast 100 Jahren schon geschrieben hat!

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