Economics – Mit einem Comic zum Wirtschaftsweisen

Economics - mit einem Comic zum Wirtschaftsweisen (Manhatten Verlag)
Economics – mit einem Comic zum Wirtschaftsweisen (Manhatten Verlag)

Die Wirtschaft, um sie dreht sich gefühlt alles. Doch wie genau funktioniert Wirtschaft eigentlich? Also wenn ich von Wirtschaft spreche, meine ich keine Schankwirtschaft meine Lieben. Ich meine die Wirtschaft, die unser aller Alltag prägt mit dem ganzen Kaufen und Verkaufen, Gewinn und Umsatz etc. Ich habe mich nach der Schule damals bewusst gegen ein Wirtschaftsstudium entschieden, doch habe ich in meinem Studium trotzdem immer wieder freiwillig Wirtschaftskurse besucht, einfach um das ganze System besser zu verstehen. Hätte ich mal früher Yoram Bauman und Grady Kleins Graphic Novel „Economics – Mit einem Comic zum Wirtschaftsweisen“ gelesen. Warum erzähle ich euch in meiner heutigen Rezension.

Worum geht’s?

Im ersten Teil der Graphic Novel geht es um den Nutzenmaximierer, was ihn ausmacht, wie er funktioniert und wie er naja Nutzen maximiert. Teil zwei dreht sich um strategische Interkationen mit anderen Nutzenmaximierer:innen. Es geht unter anderem auch um Auktionen und Kuchen-Konflikte, lecker Kuchen! Im dritten Teil werden der Markt und die Marktinteraktionen betrachtet. Hier werden Themen wie Steuern, das Marginalprinzip und das Prinzip von Angebot und Nachfrage erklärt, von dem bestimmt schon jeder und jede von uns mal was gehört hat.

Das Buch behandelt im Großen und Ganzen die Grundlagen der Mikroökonomie. Zum Schluss gibt es eine kleine Zusammenfassung und ein Glossar, falls man doch kein Wirtschaftsweise geworden ist, kann man hier nochmal wichtige Themen wie zum Beispiel die Spieltheorie nachlesen.

Persönliche Meinung

Der promovierter Umweltökonom Yoram Bauman wirft einen genauen Blick auf den homo oeconomicus und bringt einem auf leicht verständliche Weise die wichtigsten Theorien und Fakten zu den drei oben genannten Themenbereichen bei. Dabei wird er künstlerisch von Grady Klein unterstützt, der eine unterhaltsame Darstellung eines sonst nicht so spannenden Themas kreiert hat. Ich finde es schade, dass die Graphic Novel nicht farbist ist, sondern nur in schwarz-weiß.

Trotzdem lässt sich die Graphic Novel gut lesen. Sie hat an den richtigen Stellen ein paar versteckte Witze und zeigt auch immer wieder mal ein paar Eselsbrücken auf, damit man sich die Theorien leichter merken kann. Es gibt wiederkehrende Charaktere, wie die drei Professor:innen, die einem die Inhalte erläutern, aber auch die Piraten, die immer mal wieder für Beispiele benutzt werden. Das Text-Bild-Verhältnis ist angemessen, an manchen Stellen erwarten einen auch mathematische Formeln. Diese werden aber nochmal genau erklärt, also aufpassen!

Fazit

Eine Wirtschaftsweisin bin ich nach dem Lesen der Graphic Novel zwar nicht geworden, aber um einiges schlauer auf jeden Fall! Der Zeichenstil hat mich nicht komplett überzeugt und mit etwas Farbe, wäre die Graphic Novel noch etwas besser geworden. Die Einteilung in die drei Teile, die Zusammenfassung und das Glossar hingegen habe ich sehr geschätzt. Ein gute Graphic Novel, die ich mir auch im Wirtschafts und Recht Schulunterricht als Input vorstellen könnte.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Manhatten-Verlag für das Rezensionsexemplar 🙂

Weitere spannende Graphic Novel Rezensionen findet ihr hier.

Details

  • Aus dem Amerikanischen von Marcus Ingendaay
  • Originaltitel: The Cartoon Introduction to Economics
  • Originalverlag: FSG
  • Verlag: Manhatten Verlag
  • Mit Illustrationen von Grady Klein
  • eBook epdf (epdf)
  • Erscheinungstermin:  Mai 2012

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